Abels Arkadien

Ein Buch über die Magie des Alltags und die überlegene Verlässlichkeit von Plüschtieren, ab 6 Jahre
Endstation Arkadien-Bahnhof: Versteckt hinter mächtigen Kastanienbäumen leben auf einem stillgelegten Bahnhof die 9-jährige Paula und ihr leibhaftiger Plüschbär Abel. Verzaubert von der Schönheit und den Merkwürdigkeiten des Alltags tauchen die beiden ein in die Abenteuer vor der Tür.

ABEL ist ein hagerer Kerl mit der unaufdringlichen Selbstverständlichkeit eines Plüschbären und seine PAULA (9) ein aufgewecktes, manchmal etwas vorschnelles Mädchen. Der alte, rote Bahnhof liegt in Arkadien, dem Land hinter der großen Stadt. Paulas Eltern haben ihn gekauft, weil man in einem Bahnhof genauso gut wohnen kann wie in jedem anderen Haus. Da sie berufstätig und selten zu Hause sind, organisieren sich Paula und Abel ihr Leben weitgehend selbstständig.

Bei ihren Reisen durch endlose Ferientage zusammen mit ihren Freunden FRITZI (8), JOJO (9), MATHIS (6) und Jojos Plüschbären GUSTAV treffen sie z.B. auf gefräßige Bisamratten, pöbelnde Fasane, lernen eine Sippe Matroschka-Puppen kennen und gehen auf Schatzsuche am großen Fluss. Als Paula krank wird und ins Krankenhaus muss, bleibt einer immer an ihrer Seite: Abel. Das Buch endet mit einem großen Fest, als Paula nach Arkadien zurückkehrt.

Abels Arkadien ist ein episodenhaftes Kinderbuch, in dem sich (Vor-)Leser und Zuhörer in der magischen Welt eines Kindes im „Weit-Draußen vor der Stadt“ verlieren sollen. Spielzeugwesen und Tiere sind beseelt, so wie die Umgebung als eine Art wunderliche Wirklichkeit erscheint: Über allem Alltäglichen liegt ein Zauber. Alles kann mehr sein als es zunächst scheint: Ein Plüschbär ist nicht nur ein weiches zotteliges Ding, das man eine Weile mit sich herumschleppt, sondern oft auch ein Freund, der das hat, was uns Menschen oft fehlt: absolute Verlässlichkeit, unbedingte Treue und ewige Freundschaft.

Katja Ludwig
  • Von Katja Ludwig
  • Jahrgang 2013
  • (Gewinnerin MDM-Förderpreis 2013)

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