Die Kinder in Hasenwinkel

Ein Spielfilm für Neugierige ab 6 Jahre und ihre Eltern
Ist das nicht ein feines Leben - endlich auf dem Land? Ankommen, sich auf die Wiese legen und Gänseblümchen zählen, so hat sich Meta ihren ersten Tag in Hasenwinkel ausgemalt. Aber Pustekuchen, hier gibt es viel zu viel zu tun. Und Meta will sich von niemandem aus ihrem Paradies vertreiben lassen, schon gar nicht von ihrem Bruder Aaron.

Ist doch wirklich erstaunlich, was man alles erlebt, wenn man aufs Land zieht: Dass man zum Beispiel plötzlich Freundschaft schließt mit einem Huhn und den Fuchs an die Ostsee fährt. Das hätten sich die neugierige META (10), der coole AARON (11) und der kleine KARL (6) niemals vorher träumen lassen. Förster zum Anfassen, orakelnde Fische, Wunderkräuter, Schlachtmesser: Die ländliche Idylle entpuppt sich als unbekannter Stern für Metas gesamte Familie. Und da nützt es auch nichts, dass die Mutter Tierärztin ist und der Vater ein Zauberer in spe und Biologe mit Nacktschneckenzucht. Vor allem sind da auch noch die Kinder der „Ureinwohner“, die man erst mal zähmen muss. Oder wer zähmt hier wen? Meta muss den Sohn des Tischlers fragen, der Zuzügler aus der Stadt hasst, wie das Hühnchen den Habicht. Denn das zutrauliche Hühnchen soll doch ihres werden. Zum Glück kommt der Sohn der Melkerin und endlich ist mal einer nett und hilft. Einer, der noch nicht 80 Jahre alt ist und eine Oma. Denn die sind immer nett, aber niemals so verrückt, wie Oma Bertram, die wunderlichste Oma der Welt.

Am Ende gibt’s eine Oma, einen neuen Freund, ein Hühnchen und einen Fuchs zum Anfassen. Da kann man nur hoffen und dafür kämpfen, dass man Hasenwinkel nie, nie wieder verlassen muss. Denn das ist doch ein wirklich feines Leben auf dem Land.

Auch als Pilot (Doppelfolge) für Live-Action-Serie (26 x 25 min).

Susanne Schmitz
  • Von Susanne Schmitz
  • Jahrgang 2015

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